© Universität Osnabrück | Sebastian Holt

In diesem Jahr fand zum wiederholten Mal eine Nachtfalter-Erhebung durch die OSBG sowie einige Studierende des Grundmoduls Ökologie im alten Steinbruch des botanischen Gartens und verschiedener Flächen im Osnabrücker Umland statt. Unter anderem waren wir in der Nähe der Düte und des Belmer Baches unterwegs. An mehreren Abenden, welche über den Sommer verteilt waren, haben wir uns in Kleingruppen getroffen und von 21:00 Uhr an mithilfe verschiedener Nachtfalterfallen die lichtliebenden Tiere gesammelt, bestimmt und anschließend wieder freigelassen. Neben vielen “alltäglichen” Arten konnten wir in diesem Jahr auch sehr eindrucksvolle Falter bestimmen. Unter anderem konnten wir im Sommer 2021 an mehreren Abenden die farbenfrohen kleinen Weinschwärmer (Deilephila porcellus) oder einige Nachtschwalbenschwänze (Ourapteryx sambucaria) beobachten. Ein absolutes Highlight war aber vor allem ein ausgewachsener Kiefernschwärmer oder auch Tannenpfeil (Sphinx pinastri) der uns an einem Abend allein durch seine Größe von fast 10cm sehr beeindruckte. Insgesamt konnten wir um die 80 verschiedene Nachtfalterarten entdecken und bestimmen.

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Im Dezember und Januar haben die OSBG zum zweiten Mal zoologische Bestimmungsübungen angeboten. An drei Terminen konnten die Teilnehmenden sich mit ausgestopften Säugetieren und Vögeln sowie präparierten Insekten und Fischen auseinandersetzen. Auch Tierfährten, Gewölle und Vogelstimmen wurden behandelt. Zwei Tutoren berichten wie es war, zwei Kurse mit je 20 Teilnehmenden in Corona-Zeiten zu organisieren. Anmerkung: Die für den Kurs verwendeten Exponate stammen aus alten Beständen der Biologie und Sammlungsauflösungen. Es wurden keine Tiere explizit für diesen Kurs getötet.